Ein Solarmodul ist ein Gerät, das Sonnenlicht direkt in Elektrizität umwandelt. Es nutzt Photovoltaikzellen aus Silizium. Wenn Photonen auf das Silizium treffen, lösen sie Elektronen heraus und erzeugen so einen elektrischen Strom. Dieser Effekt wurde 1839 von Edmond Becquerel entdeckt. Praktische Solarzellen kamen in den 1950er-Jahren auf den Markt.
Solarmodule gibt es in verschiedenen Ausführungen. Monokristalline Module sind effizient und schwarz. Polykristalline Module sind blau und günstiger. Dünnschichtmodule sind flexibel und leicht. Bifaziale Module fangen Licht von beiden Seiten ein. Der Wirkungsgrad kommerzieller Module liegt zwischen etwa 15 % und über 22 %.
Wie Solarpaneele funktionieren
- Photonen des Sonnenlichts treffen auf das Silizium
- Elektronen werden freigesetzt und fließen durch die Zelle.
- Metallkontakte leiten den Strom
- Ein Wechselrichter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um.
- Strom versorgt das Haus oder speist das Stromnetz ein.
Solarstrom ist vielerorts mittlerweile die günstigste Stromquelle der Geschichte. Die Kosten sind seit 2010 um über 90 % gesunken. Solarmodule haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Sie arbeiten am effizientesten in sonnigen Gebieten, produzieren aber auch an bewölkten Tagen Strom. Die größten Herausforderungen sind die Speicherung und die Netzanbindung.
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