Die Erforschung der Vergangenheit erfordert mitunter Erdbewegungen. Ausgrabungen sind das kontrollierte Ausgraben einer archäologischen Stätte, um materielle Überreste in ihrem stratigrafischen Kontext freizulegen, zu dokumentieren und zu interpretieren. Präzision ist dabei wichtiger als Schnelligkeit.
Teams legen Raster an, tragen die Erde Schicht für Schicht ab und dokumentieren die Lage jedes Artefakts und Merkmals. Fotografien, Zeichnungen und zunehmend digitale Aufzeichnungen sichern Informationen, die beim Ausgraben selbst verloren gehen. Anschließend erfolgen spezialisierte Analysen im Labor.
Ausgrabungen sind naturgemäß zerstörerisch; eine Stätte kann nur einmal ausgegraben werden. Ethische Grundsätze erfordern daher eine umfassende Dokumentation und, wo immer möglich, den Erhalt unberührter Teile der Stätte. Die Einbindung der lokalen Bevölkerung und klar formulierte Forschungsfragen tragen dazu bei, dass die gewonnenen Erkenntnisse den Eingriff rechtfertigen.
- Systematische Ausgrabung archäologischer Stätten
- Speichert sowohl den Kontext als auch die Objekte.
- Destruktiv und daher sorgfältig kontrolliert
- Anschließend Analyse und Veröffentlichung
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