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🔬 Feinstaub

Winzige feste oder flüssige Partikel, die in der Luft schweben.

Feinstaub

Feinstaub ist ein Gemisch aus winzigen festen Partikeln und Flüssigkeitströpfchen in der Luft. Er entsteht durch Autoabgase, Kraftwerke, Brände, Baustaub und chemische Reaktionen in der Atmosphäre. Die Partikel unterscheiden sich in ihrer Größe. PM10 ist gröber, wie Staub und Pollen. PM2,5 ist so fein, dass es tief in die Lunge eindringen und in den Blutkreislauf gelangen kann.

Die gesundheitlichen Folgen sind gravierend. Feinstaubbelastung (PM2,5) verursacht Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenkrebs und Asthmaanfälle. Sie wird mit Frühgeburten und kognitivem Abbau in Verbindung gebracht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet sie als eines der größten Umweltrisiken für die Gesundheit. Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen dieser Belastung. Die kleinsten Partikel sind am gefährlichsten, da der Körper sie nicht ausscheiden kann.

Die Reduzierung von Feinstaub erfordert Maßnahmen an der Quelle. Sauberere Brennstoffe, Filter an Schornsteinen und Elektrofahrzeuge senken die Emissionen. Kochen in Innenräumen mit sauberen Kochstellen rettet in Entwicklungsländern Leben. Luftqualitätsmessungen helfen, Hotspots zu identifizieren. Städte wie Peking konnten die PM2,5-Belastung durch diese Maßnahmen deutlich reduzieren. Das Problem ist mit Technologie und politischem Willen lösbar.

Gemeinsame Quellen

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