Ein Hotel multipliziert seine Auslastungsrate mit seinem durchschnittlichen Tagespreis und erhält so eine Kennzahl. Diese Kennzahl ist der Umsatz pro verfügbarem Zimmer, kurz RevPAR. Sie zeigt, wie effizient das Hotel seine Zimmerkapazität in Umsatz umwandelt.
RevPAR ermöglicht den Vergleich von Hotels unterschiedlicher Größe, da es auch unverkaufte Zimmer berücksichtigt. Ein steigender RevPAR kann auf eine höhere Auslastung, höhere Preise oder beides zurückzuführen sein. Manager nutzen ihn zusammen mit Kostendaten, um die operative Leistungsfähigkeit zu beurteilen. RevPAR-Vergleiche auf dem Markt zeigen die Wettbewerbsposition an.
Diese Kennzahl erfasst weder Speisen und Getränke noch sonstige Nebeneinnahmen, daher werden Gesamtumsatzkennzahlen als ergänzende Werte herangezogen. Dennoch bleibt RevPAR für das Kerngeschäft der Hotellerie ein etablierter Standardmaßstab. Investoren und Betreiber beobachten diese Kennzahl genau, um Strategie und Ergebnisse zu bewerten.
Leere Zimmer drücken den RevPAR; eine starke Preissetzungsmacht steigert ihn.
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