Betätigt man einen Lichtschalter, fließt Strom durch einen Stromkreis – einen geschlossenen Pfad, durch den elektrischer Strom fließt. Unterbricht man den Pfad, erlischt das Licht. Das ist das Grundprinzip. Ein Stromkreis benötigt eine Stromquelle, einen Leiter und einen Verbraucher. Die Quelle liefert Elektronen. Der Leiter transportiert sie. Der Verbraucher nutzt die Energie.
Schaltkreise können einfach oder unglaublich komplex sein. Eine Taschenlampe hat nur einen Stromkreis. Ein Mikroprozessor hingegen enthält Milliarden von Transistoren, die Milliarden Male pro Sekunde ein- und ausgeschaltet werden. Die Prinzipien sind jedoch dieselben. Der Strom fließt von Minus nach Plus, obwohl herkömmliche Schaltpläne die Richtung anders darstellen.
Grundtypen
- Serie: Komponenten in einer einzigen Schleife, ein Break stoppt alles
- Parallel: Komponenten auf separaten Zweigen, ein Bruch stoppt nicht andere.
- Analog: Verarbeitet kontinuierliche Signale
- Digital: Verarbeitet Ein-/Aus-Signale
Bei der Schaltungsentwicklung geht es um die Steuerung von Spannung, Stromstärke und Widerstand. Das Ohmsche Gesetz verbindet diese Größen: U = I × R. Fehler in der Berechnung führen zum Durchbrennen der Bauteile. Korrekte Berechnung hingegen sorgt dafür, dass die Elektronen genau das tun, was man möchte.
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