Die Pupille ist die verstellbare Öffnung in der Mitte der Iris, die den Lichteinfall ins Auge reguliert. Sie erscheint schwarz, weil der größte Teil des durchtretenden Lichts im Auge absorbiert wird.
Bei hellem Licht verengt sich die Pupille durch die Iris, wodurch die Lichtintensität auf der Netzhaut reduziert und die Schärfentiefe erhöht wird. Bei schwachem Licht weitet sich die Pupille, um mehr Licht einzulassen. Diese Reaktion erfolgt automatisch und unbewusst: Licht in einem Auge führt zur Verengung beider Augen. Die Pupillengröße wird zudem durch kognitive Belastung, emotionale Erregung und bestimmte Medikamente beeinflusst. Kliniker untersuchen die Pupillenreaktion als schnelle Überprüfung der Hirnstammfunktion.
Der Pupillendurchmesser kann zwischen etwa zwei und acht Millimetern variieren. Eine extreme Erweiterung oder Verengung kann durch Medikamente oder neurologische Erkrankungen hervorgerufen werden. Da die Pupille die Öffnung des optischen Systems darstellt, beeinflusst ihre Größe sowohl die Helligkeit als auch die Schärfe des Netzhautbildes.
Jedes Photon, das zum Sehvorgang beiträgt, durchdringt zuerst die Pupille.
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