Assoziationsareale sind Regionen der Großhirnrinde, die nicht primär sensorisch oder motorisch zuständig sind. Sie integrieren Informationen aus verschiedenen Quellen und unterstützen die höheren mentalen Funktionen, die die menschliche Kognition auszeichnen.
Der präfrontale Assoziationskortex ist an Planung, Entscheidungsfindung, Arbeitsgedächtnis und Sozialverhalten beteiligt. Schädigungen können die grundlegende Intelligenz erhalten, während Urteilsvermögen und Impulskontrolle schwerwiegend beeinträchtigt werden. Parietale Assoziationsareale tragen zum räumlichen Vorstellungsvermögen und zur Integration sensorischer Informationen bei; temporale Assoziationsareale sind entscheidend für die Objekterkennung und das semantische Gedächtnis. Sprache basiert auf einem Netzwerk von Assoziationsregionen in der linken Hemisphäre, zu dem klassischerweise das Broca- und das Wernicke-Areal sowie die sie verbindenden Faserbahnen gehören.
Diese Bereiche haben sich im Laufe der menschlichen Evolution überproportional vergrößert. Sie werden als letzte in der Entwicklung myelinisiert und bleiben zeitlebens plastisch. Ihre Aktivität ist weniger an unmittelbare Reize als vielmehr an innere Ziele, Erinnerungen und abstrakte Beziehungen gebunden.
Wenn eine Person über eine Metapher nachdenkt, plant oder sie versteht, sind die Assoziationsbereiche aktiv.
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