Ein Foto ist ein Bild, das durch die Aufzeichnung von Licht auf einer lichtempfindlichen Oberfläche entsteht. Das Wort stammt aus dem Griechischen: „photos“ bedeutet Licht und „graphé“ Zeichnung. Ein Foto ist also eine Lichtzeichnung. Der Prozess hat sich von der analogen zur digitalen Fotografie verändert, das Prinzip ist jedoch dasselbe: Licht fällt durch eine Linse, wird von einem Verschluss gesteuert und von einem Sensor oder Film aufgefangen. Das Ergebnis ist ein fixiertes Bild, ein eingefrorener Moment.
Fotografien sind nicht bloße Dokumentationen. Sie sind Interpretationen. Der Fotograf entscheidet, was er einbezieht, was er ausblendet, wann er auslöst und wie er das Bild bearbeitet. Ein Foto ist eine Perspektive. Es ist eine Auswahl der Realität, keine Kopie. Deshalb können zwei Fotografen am selben Ort völlig unterschiedliche Bilder erzeugen. Die Kamera ist ein Werkzeug, doch Auge und Geist erschaffen erst das Foto. Ein Foto kann informieren, überzeugen, berühren und inspirieren. Es kann aber auch täuschen. Die Kraft des Fotos liegt in seiner scheinbaren Wahrhaftigkeit, und diese Kraft kann zum Guten wie zum Schlechten eingesetzt werden.
Elemente eines Fotos
- Subject. Worum es in dem Foto geht.
- Composition. Wie die Elemente angeordnet sind.
- Light. Die Qualität und Richtung der Beleuchtung.
- Moment. Wenn der Auslöser gedrückt wird.
- Processing. Wie das Bild bearbeitet und präsentiert wird.
Ein Foto ist nicht dasselbe wie ein Schnappschuss. Ein Schnappschuss dokumentiert. Ein Foto interpretiert. Beide haben ihren Platz, aber sie sind unterschiedliche Dinge.
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