Energieumwandlung bedeutet, Energie von einer Form in eine andere zu wandeln. Ein Solarmodul wandelt Sonnenlicht in Elektrizität um. Eine Turbine wandelt die Bewegung von Dampf in mechanische Energie um. Eine Batterie wandelt chemische Energie in elektrische Energie um. Dieser Prozess findet ständig statt, in der Natur und in Maschinen.
Bei jeder Umwandlung geht Energie in Form von Wärme verloren. Das ist der zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Ein Automotor wandelt etwa 25 bis 30 Prozent der Energie des Benzins in Bewegungsenergie um. Der Rest entweicht als Wärme über Kühler und Auspuff. Ein Kraftwerk wandelt je nach Technologie 35 bis 60 Prozent der Brennstoffenergie in Strom um.
Ingenieure arbeiten an der Steigerung der Umwandlungseffizienz. Gas- und Dampfkraftwerke nutzen Abwärme zur Stromerzeugung und erreichen dabei Wirkungsgrade von 60 Prozent und mehr. Wärmepumpen transportieren Wärme, anstatt sie zu erzeugen, und erzielen unter günstigen Bedingungen Wirkungsgrade von über 100 Prozent. LED-Lampen wandeln einen wesentlich größeren Anteil des Stroms in sichtbares Licht um als Glühlampen.
Gängige Umrechnungen
- Chemische Umwandlung in thermische Umwandlung (Brennstoffverbrennung)
- Thermisch zu mechanisch (Dampfturbine)
- Mechanisch zu elektrisch (Generator)
- Strahlungsenergie in elektrische Energie (Solar-PV)
- Elektrisch zu chemisch (Batterieladung)
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