Ihre Stimme ist analog. Ihr Telefon sendet digital. Dazwischen befindet sich ein Analog-Digital-Wandler. Dieser tastet ein kontinuierliches Signal in regelmäßigen Abständen ab und rundet jeden Abtastwert auf den nächstliegenden digitalen Wert. Das Ergebnis ist ein Zahlenstrom, den ein Computer verarbeiten kann.
Der Prozess besteht aus zwei Schritten: Abtastung und Quantisierung. Bei der Abtastung wird das Signal zu diskreten Zeitpunkten erfasst. Gemäß dem Nyquist-Theorem muss mindestens die doppelte höchste Frequenz abgetastet werden, um Verzerrungen zu vermeiden. Die Quantisierung ordnet jedem Abtastwert eine Binärzahl zu. Mehr Bits bedeuten eine höhere Auflösung und weniger Fehler.
Wichtigste Spezifikationen
- Abtastrate: Abtastungen pro Sekunde, in Hz
- Auflösung: Bits pro Abtastwert, z. B. 8, 16, 24
- Genauigkeit: Wie genau es mit dem Original übereinstimmt
- Geschwindigkeit: Wie schnell es umwandeln kann
ADCs sind allgegenwärtig. Sie stecken in Handys, Kameras, medizinischen Geräten und industriellen Sensoren. Eine Digitalkamera nutzt einen ADC, um Lichtwerte in Pixel umzuwandeln. Ein Sprachassistent verwendet ihn, um gesprochene Sprache in Daten zu wandeln. Im ADC treffen die analoge und die digitale Welt aufeinander.
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