Ein Einzelhändler vergleicht den laut Buchhaltung vorrätigen Bestand mit dem tatsächlich gezählten Bestand und stellt eine Fehlmenge fest. Diese Fehlmenge ist Schwund. Sie bedeutet Produktverlust und damit einhergehenden Gewinnverlust.
Zu den Ursachen zählen Diebstahl durch Kunden oder Mitarbeiter, Verwaltungsfehler, Lieferantenbetrug und Verderb. Der Schwund wird üblicherweise als Prozentsatz des Umsatzes angegeben. Die Branchendurchschnittswerte variieren je nach Produktkategorie; hochwertige, leicht zu verbergende Artikel weisen höhere Werte auf.
Programme zur Verlustprävention zielen darauf ab, Inventurdifferenzen durch Technologie, optimierte Prozesse und eine angepasste Unternehmenskultur zu reduzieren. Eine genaue Messung ist der erste Schritt; viele Einzelhändler ermitteln das tatsächliche Ausmaß der Inventurdifferenzen erst bei der jährlichen Inventur. Die Kontrolle von Inventurdifferenzen trägt direkt zum Unternehmenserfolg bei.
Jeder Prozentpunkt an Schwund ist eine Marge, die niemals bei der Bank ankommt.
Comments (3)
Leave a comment