Eine Kamera ist ein Gerät, das Licht steuert. Licht fällt durch eine Linse, durchdringt eine Blende und trifft auf einen Sensor oder einen Filmstreifen. Der Verschluss reguliert die Dauer des Lichteinfalls. Das Ergebnis ist ein Bild. Dieses Grundprinzip hat sich seit den ersten Lochkameras nicht verändert, die Details wurden jedoch enorm verfeinert.
Moderne Kameras gibt es in vielen Ausführungen. Smartphones vereinen computergestützte Fotografie in einem Gerät, das in die Hosentasche passt. Spiegellose Kameras nutzen elektronische Sucher und Wechselobjektive. Spiegelreflexkameras verwenden einen Spiegel, um das Licht auf einen optischen Sucher zu lenken. Mittelformatkameras nutzen größere Sensoren für eine höhere Auflösung. Filmkameras werden nach wie vor hergestellt und verwendet. Jeder Kameratyp hat seine Stärken. Smartphones sind immer dabei. Spiegellose Kameras sind kleiner und schneller als Spiegelreflexkameras. Mittelformatkameras liefern Dateien, die sich für großformatige Abzüge eignen. „Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“, heißt es so schön, doch hinter dieser Redewendung verbirgt sich eine wichtige Wahrheit: Vertrautheit und Verfügbarkeit sind wichtiger als technische Daten.
Bestandteile einer Kamera
- Lens. Fokussiert Licht auf den Sensor.
- Apertur. Steuert, wie viel Licht durchgelassen wird.
- Shutter. Steuert, wie lange Licht auf den Sensor trifft.
- Sensor. Wandelt Licht in ein elektronisches Signal um.
- Sucher oder Bildschirm. Ermöglicht Ihnen die Bildkomposition.
Eine Kamera ist ein Werkzeug. Sie sieht nicht. Sie zeichnet auf. Das Sehen geschieht durch die Person, die sie hält.
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