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🥤 Plastikverschmutzung

Die Ansammlung von Plastikmüll schädigt Ökosysteme und Wildtiere.

Plastikverschmutzung

Plastikverschmutzung bezeichnet die Ansammlung von Plastikmüll in der Umwelt. Er verstopft Flüsse und Bäche, verschmutzt Strände und füllt Mülldeponien. Plastik ist langlebig, billig und vielseitig einsetzbar, weshalb es allgegenwärtig ist. Genau diese Eigenschaften machen es zu einem hartnäckigen Schadstoff. Eine Plastikflasche braucht Jahrhunderte, um sich zu zersetzen. Ein Fischernetz kann Meerestiere jahrzehntelang verfangen.

Der Ozean ist eine riesige Müllhalde. Jedes Jahr gelangen Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Strömungen treiben den Plastikmüll zu riesigen Müllstrudeln zusammen. Der Große Pazifische Müllstrudel bedeckt eine Fläche, die doppelt so groß ist wie Texas, besteht aber größtenteils aus kleinen Plastikfragmenten und nicht aus einer festen Masse. Wildtiere fressen den Plastikmüll oder verfangen sich darin. Mikroplastik verseucht mittlerweile die gesamte Nahrungskette.

Lösungen zeichnen sich ab. Verbote von Einwegkunststoffen haben sich verbreitet. Die Recyclingquoten sind nach wie vor niedrig, doch Pfandsysteme und eine verbesserte Mülltrennung helfen. Biologisch abbaubare Alternativen existieren, sind aber keine vollständige Lösung. Produktionsreduzierung ist der direkteste Ansatz. Die Kunststoffindustrie leistet Widerstand. Der Kampf ist ebenso politisch wie technisch.

Gemeinsame Quellen

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