Du hast das Mittagessen ausfallen lassen. Jetzt fauchst du deinen Kollegen wegen eines Tackergeräts an. Du bist hungrig und gereizt. Das Wort ist eine Mischung aus „hungrig“ und „wütend“. Es beschreibt die Reizbarkeit, die durch das Nichtessen entsteht. Es ist ein realer physiologischer Zustand. Der Blutzucker sinkt. Der Cortisolspiegel steigt. Die Geduld schwindet. Das Wort benennt es. Das hilft.
„Hangry“ wurde in den 2010er-Jahren populär. Es wurde in Wörterbücher aufgenommen und wird im alltäglichen Sprachgebrauch und in sozialen Medien verwendet. „Tut mir leid, ich bin einfach nur hungrig und gereizt.“ Es ist eine Ausrede, aber auch eine Warnung. Gib der hungrigen Person etwas zu essen, dann ist sie wieder nett.
Verwandte Begriffe
- Hangry: hungrig und wütend.
- Hangxiety: hungrig und ängstlich.
- Hanxious: Noch eine Mischung, gleiche Idee.
- Snickers: eine Süßwarenmarke, die den Begriff in der Werbung verwendete.
Hunger ist keine Entschuldigung für schlechtes Benehmen. Er ist eine Erklärung. Die Lösung ist einfach: etwas essen. Einen Müsliriegel. Eine Banane. Ein Sandwich. Der Ärger verfliegt. Die Person kehrt zu ihrem normalen Verhalten zurück. Das Wort dient als Erinnerung. Körper und Geist sind miteinander verbunden. Stärke den einen, beruhige den anderen.
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