„Liebling, könntest du mir bitte das Salz reichen?“ Das Wort ist eine liebevolle, herzliche und leicht förmliche Anrede. Es stammt vom altenglischen „deorling“ ab, was so viel wie „geliebte Person“ bedeutet. Man verwendet es zwischen Liebespartnern, Eltern und Kindern und manchmal auch freundschaftlich gegenüber Fremden. Eine Kellnerin im Restaurant nennt dich vielleicht „Liebling“. Eine Großmutter ganz bestimmt.
„Liebling“ hat einen anderen Klang als „Schatz“ oder „Süße“. Es wirkt kultivierter, überlegter. Es kann liebevoll oder herablassend klingen. „Liebling, du hast keine Ahnung, wovon du redest“ ist eine Beleidigung. Das Wort ist wie ein Samthandschuh. Es kann eine Hand oder ein Messer umfassen. Der Kontext entscheidet.
Verwandte Begriffe
- Dear: ähnlich, etwas formeller.
- Honey: süßer, legerer.
- Sweetheart: liebevoll, oft für Kinder.
- Love: Britisch, sehr gebräuchlich, geschlechtsneutral.
„Liebling“ ist ein Wort mit Geschichte. Es taucht in Briefen, Romanen und Liedern auf. Es ist nicht modisch. Es ist kein Slang. Es ist ein Klassiker. Das ist seine Stärke. Es muss sich nicht anstrengen. Es ist einfach da.
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