Jüdische Gemeinden versammeln sich in einem eigens dafür errichteten Gebäude zum Gebet, zum Studium und zur Versammlung. Dieses Gebäude ist eine Synagoge. Das griechische Wort bedeutet Versammlungsort.
Die Synagoge erlangte nach der Zerstörung des Jerusalemer Tempels eine zentrale Bedeutung und ist bis heute die wichtigste Institution des jüdischen Glaubenslebens. Zu ihren Merkmalen gehören der Toraschrein mit den Torarollen, ein Lesepult und Sitzplätze für die Gemeinde. Die Gottesdienste umfassen festgelegte Gebete, Lesungen aus der Heiligen Schrift und oft eine Predigt oder einen Vortrag. Das Gebäude dient außerdem als Veranstaltungsort für Bildungsangebote und Gemeindeveranstaltungen.
Die Architekturstile der Synagoge variieren stark zwischen den Kulturen und Jahrhunderten. Sie wird von einem Rabbiner und oft auch einem Kantor geleitet, wobei die Mitwirkung der Laien unerlässlich ist. Sie dient als Gebetshaus, Studienhaus und Versammlungsort. Vielerorts ist die Synagoge das sichtbarste Symbol jüdischer Präsenz.
Die Tora-Lesung im Zentrum des Gottesdienstes hält die Gemeinde auf ihren grundlegenden Text ausgerichtet.
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