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💉 Injektion

Eine Darreichungsform, die direkt in den Körper verabreicht wird.

Injektion

Eine Injektion führt den Wirkstoff direkt in den Körper ein und umgeht so den Verdauungstrakt. Dadurch ist sie schnell, vorhersehbar und eignet sich besonders für Medikamente, die durch Magensäure zerstört oder schlecht aufgenommen würden. Es gibt verschiedene Verabreichungswege. Bei der intravenösen Injektion wird der Wirkstoff in eine Vene verabreicht und wirkt innerhalb von Sekunden. Bei der intramuskulären Injektion wird er in einen Muskel, beispielsweise den Deltamuskel oder den Oberschenkelmuskel, injiziert und wird innerhalb von Minuten bis Stunden aufgenommen. Die subkutane Injektion erfolgt in die Fettschicht unter der Haut und wird langsamer aufgenommen. Die intradermale Injektion erfolgt in die oberste Hautschicht und wird für einige Impfstoffe und Allergietests verwendet.

Jeder Verabreichungsweg erfordert eigenes Material und eigene Technik. Bei intravenösen Injektionen wird eine Nadel oder ein Katheter in eine Vene eingeführt. Intramuskuläre Injektionen erfolgen mit einer längeren Nadel, um den Muskel zu erreichen. Subkutane Injektionen werden mit einer kurzen, dünnen Nadel durchgeführt. Das Injektionsvolumen variiert: Intravenös können große Mengen verabreicht werden, subkutan sind es nur wenige Milliliter. Steriles Arbeiten ist unerlässlich. Nadelstichverletzungen und Infektionen lassen sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen vermeiden.

Gemeinsame Überlegungen:

Patienten mit Diabetes, rheumatoider Arthritis und anderen chronischen Erkrankungen injizieren sich häufig selbst zu Hause. Schulung und die ordnungsgemäße Entsorgung von Spritzen und Kanülen sind wichtig.

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