Wenn das Immunsystem versagt, werden gewöhnliche Infektionen lebensbedrohlich. AIDS, das erworbene Immunschwächesyndrom, ist das fortgeschrittene Stadium einer Infektion mit dem humanen Immunschwächevirus, in dem das Immunsystem schwer geschädigt ist und opportunistische Erkrankungen auftreten.
HIV zerstört fortschreitend die CD4-T-Zellen. Sobald deren Anzahl stark absinkt oder bestimmte Symptome auftreten, wird die Diagnose AIDS gestellt. Moderne antiretrovirale Therapien können das Virus unterdrücken, die Immunfunktion wiederherstellen und das Fortschreiten der Krankheit über Jahrzehnte verhindern. Ohne Behandlung führt die Krankheit unweigerlich zu einem fortschreitenden Verfall und schließlich zum Tod durch Infektionen oder Krebs.
Die Übertragung erfolgt durch Blut, sexuellen Kontakt und von der Mutter auf das Kind. Prävention, frühzeitige Tests und kontinuierliche Behandlung haben AIDS von einer rasch tödlich verlaufenden Krankheit zu einer für die meisten Menschen mit Zugang zu medizinischer Versorgung behandelbaren chronischen Erkrankung gemacht. Weltweite Programme arbeiten kontinuierlich daran, diesen Zugang zu erweitern.
- Fortgeschrittenes Stadium der HIV-Infektion mit schwerer Immunschädigung
- Gekennzeichnet durch opportunistische Infektionen oder sehr niedrige CD4-Zellzahlen
- Mit antiretroviraler Therapie vermeidbar und kontrollierbar
- Übertragung durch Blut, Geschlechtsverkehr und perinatale Infektion
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