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📈 Spitzenbedarf

Der maximale Stromverbrauch während eines bestimmten Zeitraums.

Spitzenbedarf

Die Spitzenlast bezeichnet den Zeitpunkt des höchsten Stromverbrauchs. Sie tritt üblicherweise am späten Nachmittag oder frühen Abend auf, wenn Haushalte und Unternehmen gleichzeitig Strom verbrauchen. In warmen Regionen erreichen die Spitzenlasten im Sommer ihren Höhepunkt durch die Klimaanlagennutzung. In kalten Regionen steigen die Spitzenlasten im Winter durch die Heizungsnutzung.

Energieversorger müssen ausreichend Kapazität aufbauen, um Bedarfsspitzen abzudecken, selbst wenn diese nur wenige Stunden im Jahr andauern. Diese Kapazität ist teuer. Spitzenlastkraftwerke, oft Gasturbinenkraftwerke, stehen den Großteil des Jahres still und werden nur bei Bedarf zugeschaltet. Sie produzieren den teuersten Strom im Netz.

Die Bewältigung von Lastspitzen steht im Mittelpunkt. Lastmanagementprogramme vergüten Großverbraucher für die Reduzierung ihres Verbrauchs. Intelligente Thermostate steuern Klimaanlagen taktweise. Zeitabhängige Tarife animieren Kunden dazu, Wäschewaschen und Geschirrspülen in die Nebenzeiten zu verlagern. Batterien entladen sich bis in die abendliche Spitzenzeit. Mit zunehmender Elektrifizierung steigt die Lastspitze, und deren Steuerung wird immer wichtiger.

Gemeinsame Strategien

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