CMYK ist ein subtraktives Farbmodell für den Druck. Die Buchstaben stehen für Cyan, Magenta, Gelb und Key (Schwarz). Der Druckprozess beginnt mit weißem Papier. Jede Farbschicht absorbiert Licht. Cyan absorbiert Rot, Magenta Grün und Gelb Blau. Zusammen absorbieren sie den größten Teil des Farbspektrums und erzeugen dunkle Farben. Schwarz wird separat hinzugefügt, da die Mischung von Cyan, Magenta und Gelb ein trübes Braun und kein reines Schwarz ergibt. Die K-Schicht spart außerdem Tinte und verbessert die Textschärfe.
CMYK ist das Gegenteil von RGB, das additiv arbeitet. Bildschirme emittieren Licht, Drucke reflektieren es. Eine Farbe, die auf dem Bildschirm leuchtend wirkt, kann im Druck blass erscheinen, da der Farbraum unterschiedlich ist. RGB kann Farben darstellen, die CMYK nicht wiedergeben kann. Neongrün und leuchtendes Orange sind häufige Beispiele dafür. Designer, die eine Datei von RGB nach CMYK konvertieren, stellen oft Farbverschiebungen fest. Diese Verschiebungen sind unvermeidbar. Am besten designt man von Anfang an in CMYK, wenn das Endprodukt gedruckt werden soll. Andernfalls muss man mit Anpassungen rechnen. Druckereien verwenden außerdem Sonderfarben für exakte Farbübereinstimmungen. Pantone ist das Standardsystem. Eine Marke könnte beispielsweise Pantone 185 C für ihr Rot vorschreiben. Die Druckerei mischt diese exakte Farbe an, anstatt sie mit CMYK anzunähern. Sonderfarben sind zwar teurer, gewährleisten aber Farbkonsistenz. Für die meisten Druckaufträge ist CMYK ausreichend. Bei markenkritischen Farben lohnen sich Sonderfarben jedoch.
CMYK-Fakten
- Subtraktiv – Tinten absorbieren Licht
- Vier Platten – Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz
- Kleinerer Farbraum – weniger Farben als RGB
- Schwarz hinzugefügt – für mehr Tiefe und Textklarheit
- Sonderfarben – exakte Übereinstimmungen mit den Markenfarben
CMYK ist die Sprache der Druckmaschinen. Was Sie auf dem Bildschirm sehen, entspricht nicht dem, was auf dem Papier erscheint.
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