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🧥 Verkleidung

Eine äußere Schicht am Gebäude zum Schutz oder zur Gestaltung.

Verkleidung

Die Fassadenverkleidung bildet die äußere Hülle eines Gebäudes. Sie schützt das Bauwerk vor Regen, Wind und Sonne und prägt maßgeblich dessen Erscheinungsbild. Als Fassadenverkleidung kann man Ziegel, Stein, Metall, Glas, Holz, Beton oder Verbundplatten verwenden.

Der Begriff umfasst eine Vielzahl von Systemen. Eine Klinkerfassade ist eine Art Fassadenverkleidung. Ebenso eine Glasfassade. Auch eine Metallpaneelwand an einem Lagerhaus zählt dazu. Gemeinsames Merkmal ist, dass die Verkleidung vom Tragwerk getrennt ist – sie hängt am Rahmen, anstatt Lasten zu tragen.

Funktion ist wichtiger als Aussehen. Fassadenverkleidungen müssen wasserabweisend sein, Winddruck standhalten, Bewegungen aufnehmen und Brandschutzbestimmungen erfüllen. Für Hochhäuser gelten strenge Vorschriften hinsichtlich der Brennbarkeit, insbesondere nach mehreren verheerenden Fassadenbränden.

Designer nutzen Fassadenverkleidungen häufig, um einem Gebäude seine Identität zu verleihen. Eine perforierte Metallwand, eine Terrakotta-Baguette, eine wetterfeste Stahlplatte – diese Wahlmöglichkeiten signalisieren, um welche Art von Gebäude es sich handelt und wie es wahrgenommen werden möchte.

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