Eine Drohne ist ein unbemanntes Luftfahrzeug. Sie fliegt ohne Pilot an Bord und wird ferngesteuert oder autonom bedient. Der Begriff umfasst alles von Spielzeug-Quadrocoptern über militärische Predator-Drohnen bis hin zu Starrflügel-Vermessungsflugzeugen.
Moderne Drohnen verdanken ihre Existenz den Fortschritten bei Akkus, bürstenlosen Motoren und Inertialsensoren. Die Quadcopter-Bauweise mit vier Rotoren in quadratischer Anordnung ist von Natur aus instabil. Sie bleibt nur deshalb in der Luft, weil ein Flugcontroller die Motordrehzahlen hunderte Male pro Sekunde anpasst. Diese Technologie wurde in den 2010er-Jahren kostengünstig, und Drohnen eroberten im Sturm den Markt für Privatkunden und Unternehmen.
Drohnentypen
- Quadcopter: vier Rotoren, stabil, beliebt für die Fotografie.
- Starrflügler: flugzeugähnlich, große Reichweite, wird zur Kartierung eingesetzt.
- Hybrid VTOL: Senkrechtstart und Vorwärtsflug.
- Mikrodrohne: handflächengroß, für den Innenbereich geeignet.
- Große unbemannte Luftfahrtsysteme: Militär und Fracht, außerhalb der Sichtweite.
Drohnen verrichten monotone, schmutzige oder gefährliche Arbeiten. Sie inspizieren Stromleitungen, besprühen Felder, kartieren Minen und liefern medizinische Güter in abgelegene Gebiete. Gleichzeitig werfen sie Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Luftraumsicherheit und möglicher Militarisierung auf. Die Vorschriften sind sehr unterschiedlich. In vielen Ländern müssen sich Drohnenpiloten registrieren, die Fluggeräte stets in Sichtweite halten und Flughäfen meiden. Die Technologie entwickelt sich schneller als die Vorschriften. Diese Spannung wird die Drohnennutzung im nächsten Jahrzehnt prägen.
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