„Schatz, ich bin zu Hause.“ Dieses Wort ist eine liebevolle Anrede. Es klingt süß, herzlich und vertraut. Es stammt vom altenglischen „hunig“, was so viel wie „Nahrung“ bedeutet. Die Metapher liegt auf der Hand: Honig ist süß. Man verwendet es zwischen Liebenden, Eltern und Kindern und manchmal auch freundschaftlich gegenüber Fremden. Eine Kellnerin im Süden der USA könnte Sie mit „Schatz“ ansprechen. Es ist nicht romantisch gemeint, sondern einfach nur nett.
„Honey“ ist etwas anderes als „Liebling“. Es ist weniger förmlich, alltagstauglicher und passt besser in die Küche als in einen Ballsaal. Es ist auch ein Name, ein gängiger Kosename. Und gleichzeitig eine Marke. Das Wort klingt einprägsam und klangvoll. Man kann es kaum nicht mögen.
Verwandte Begriffe
- Darling: formeller.
- Sweetie: sanfter, manchmal herablassend.
- Babe: romantischer.
- Dear: neutraler.
Honig kann herablassend klingen. „Schatz, du hast keine Ahnung, wovon du redest.“ Das ist eine Beleidigung. Das Wort ist wie ein Samthandschuh. Es kann eine Hand oder ein Messer umfassen. Der Kontext entscheidet. Im richtigen Mund spendet Honig Trost. Im falschen ist es ein Klaps auf den Kopf.
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