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♻️ Datenredundanz

Unnötige Datenredundanz innerhalb eines Systems.

Datenredundanz

Datenredundanz bedeutet, dass dieselben Daten an mehreren Orten vorhanden sind. Manchmal ist dies beabsichtigt. Backups sind von Haus aus redundant. Replizierte Datenbanken speichern Kopien in mehreren Regionen, um die Verfügbarkeit zu gewährleisten. RAID-Systeme duplizieren Daten auf mehreren Festplatten, sodass ein einzelner Ausfall keinen Datenverlust zur Folge hat. Geplante Redundanz schützt vor Ausfällen. Unbeabsichtigte Redundanz verursacht Probleme.

Wenn derselbe Kundendatensatz in drei Systemen ohne Synchronisierung vorhanden ist, driften die Datensätze auseinander. Einer enthält die aktuelle Adresse, ein anderer die alte Telefonnummer, und in einem dritten findet sich ein Tippfehler in der E-Mail-Adresse. Niemand weiß, welcher Datensatz korrekt ist. Berichte aus verschiedenen Systemen widersprechen sich. Analysten verbringen Stunden mit dem Abgleich. Die Lösung ist entweder die Integration oder eine zentrale Datenquelle. Stammdatenmanagement identifiziert das maßgebliche System für jede Entität. Integration hält die Kopien synchron. Beides kostet Geld und Aufwand. Redundanz ist nicht immer schlecht. Die Frage ist, ob sie kontrolliert wird. Kontrollierte Redundanz erhöht die Zuverlässigkeit. Unkontrollierte Redundanz führt zu Inkonsistenzen. Die Unterscheidung ist wichtiger als das Vorhandensein von Duplikaten. Ein System ohne Redundanz ist anfällig. Ein System mit chaotischer Redundanz ist unzuverlässig. Ziel ist eine gezielte, verwaltete Redundanz, die einem bestimmten Zweck dient.

Redundanztypen

Redundanz ist ein Werkzeug. Richtig eingesetzt, schützt sie Daten. Falsch eingesetzt, zerstört sie das Vertrauen.

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