Eine Windkraftanlage ist eine Maschine, die die kinetische Energie des Windes in Strom umwandelt. Der Wind treibt die Rotorblätter an. Die Rotorblätter treiben einen Rotor an. Der Rotor treibt einen Generator an. Der Generator erzeugt Strom. Eine einzelne moderne Windkraftanlage kann Hunderte von Haushalten mit Strom versorgen. Ein Windpark kann eine ganze Stadt mit Strom versorgen.
Windkraftanlagen lassen sich in zwei Haupttypen unterteilen. Horizontalachsen-Turbinen besitzen Rotorblätter auf einer horizontalen Welle, ähnlich einem Propeller. Sie sind am weitesten verbreitet. Vertikalachsen-Turbinen hingegen haben Rotorblätter auf einer vertikalen Welle. Sie sind weniger verbreitet, arbeiten aber auch bei turbulentem Wind. Offshore-Turbinen sind größer und nutzen stärkere, gleichmäßigere Winde.
Hauptkomponenten
- Rotorblätter: fangen Windenergie ein
- Rotor: Verbindet die Schaufeln mit der Welle
- Gondel: Gehäuse für Getriebe und Generator
- Turm: Stützt den Rotor
- Fundament: Verankerung am Boden oder Meeresboden
Windkraft zählt zu den günstigsten Stromquellen. Die Kosten sind seit 2010 um über 70 % gesunken. Doch Wind ist unbeständig. Speicherkapazitäten und Netzausbauten sind notwendig. Windkraftanlagen stoßen zudem aufgrund von optischen Beeinträchtigungen und Lärmbelästigung auf Widerstand. Die Energie selbst ist sauber. Die politischen Rahmenbedingungen hingegen nicht.
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