Eine angewandte Kraft ist ein Schub oder Zug, den eine Person oder ein Gegenstand auf einen anderen ausübt. Man drückt eine Tür auf. Ein Hammer trifft einen Nagel. Ein Magnet zieht eine Büroklammer an. Die Kraft entsteht durch Kontakt oder durch ein Feld. Angewandte Kraft ist die intuitivste Kraftart. Man spürt sie, wenn man etwas schiebt.
In physikalischen Aufgaben ist die wirkende Kraft oft die treibende Kraft. Ein Kasten auf dem Boden wird durch eine Kraft geschoben. Die Reibung wirkt ihr entgegen. Die Schwerkraft zieht nach unten. Die Normalkraft drückt nach oben. Die resultierende Kraft bestimmt die Beschleunigung. Ist die wirkende Kraft größer als die Reibungskraft, beschleunigt der Kasten. Ist sie kleiner, bleibt der Kasten in Ruhe.
Angewandte Kraft im Kontext
- Die Richtung ist wichtig: Kräfte sind Vektoren.
- Die Größenordnung ist entscheidend: gemessen in Newton.
- Der Angriffspunkt ist entscheidend: Wo die Kraft angreift, beeinflusst dies die Rotation.
- Die einwirkende Kraft kann berührungslos oder kontaktlos sein.
- Es ist eine von vielen Kräften, die auf ein Objekt einwirken.
Eine einwirkende Kraft führt nicht immer zu einer Bewegung. Drückt man gegen eine Wand, bewegt sie sich nicht. Die Wand übt eine gleich große, aber entgegengesetzte Kraft aus. Das ist Newtons drittes Gesetz. Die resultierende Kraft auf die Wand ist null. Die resultierende Kraft auf Sie ist null. Nichts wird beschleunigt. Die einwirkende Kraft ist nur ein Teil des Ganzen. Freikörperdiagramme sind hilfreich. Zeichnen Sie den Körper. Zeichnen Sie alle auf ihn wirkenden Kräfte ein. Addieren Sie diese als Vektoren. Die Summe ist die resultierende Kraft. Die resultierende Kraft bestimmt die Bewegung. Die einwirkende Kraft ist in der Regel diejenige, die Sie kontrollieren. Sie entscheiden, wie stark Sie drücken. Die anderen Kräfte reagieren darauf. Das ist das Wesen der Mechanik.
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