Effizienz misst, wie viel nutzbare Energie aus einem bestimmten Energieaufwand gewonnen wird. Eine Glühbirne wandelt etwa 5 Prozent des Stroms in Licht um. Der Rest wird zu Wärme. Eine LED hingegen wandelt 40 bis 50 Prozent um. Gleiche Helligkeit, deutlich weniger Stromverbrauch. Aufgrund dieses Unterschieds gelten Effizienzsteigerungen oft als die kostengünstigste Energiequelle.
Effizienz ist in allen Wirtschaftsbereichen wichtig. Ein Automotor verliert den größten Teil seiner Treibstoffenergie durch Wärme und Reibung. Ein Kraftwerk verliert etwa die Hälfte seiner Energie als Abwärme. Ein Rechenzentrum verbraucht einen Großteil seines Stroms für die Kühlung. Jeder Energieverlust bietet Einsparpotenzial.
Effizienz ist nicht dasselbe wie Ressourcenschonung. Ressourcenschonung bedeutet, weniger zu verbrauchen. Effizienz bedeutet, mit weniger Aufwand dasselbe Ergebnis zu erzielen. Beides reduziert den Bedarf, doch Effizienz resultiert meist aus besserer Technologie, während Ressourcenschonung durch verändertes Verhalten entsteht. Am besten ergänzen sich beide. Ein effizienteres Auto, das weniger fährt, spart am meisten Kraftstoff.
Gemeinsame Maßnahmen
- Energieeffizienzklassen
- Wärmeverbrauch in Kraftwerken
- Meilen pro Gallone
- COP für Wärmepumpen
- Energieeffizienz in Rechenzentren
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