Umsatz ist das Geld, das ein Unternehmen durch den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen einnimmt. Er ist nicht dasselbe wie Gewinn. Gewinn ist der Betrag, der nach Abzug aller Kosten übrig bleibt. Ein Unternehmen kann Milliardenumsätze erzielen und trotzdem Verluste machen. Amazon operierte jahrelang mit geringen oder sogar negativen Gewinnen und erwirtschaftete dabei enorme Umsätze, da fast alles wieder in das Unternehmen reinvestiert wurde.
Einnahmen stammen aus verschiedenen Quellen. Ein Restaurant erzielt Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getränken sowie gegebenenfalls aus Catering. Ein Softwareunternehmen verdient an Abonnements, einmaligen Lizenzen und Supportverträgen. Auch Regierungen erzielen Einnahmen, hauptsächlich durch Steuern, Gebühren und Bußgelder. Für eine Regierung sind die Einnahmen das Geld, das für öffentliche Dienstleistungen zur Verfügung steht.
Umsatzwachstum ist das oberste Ziel der meisten Unternehmen, aber allein nicht ausreichend. Ein Unternehmen, das seinen Umsatz durch Verkäufe unter Einstandspreis steigert, gerät immer tiefer in Schwierigkeiten. Investoren betrachten das Umsatzwachstum im Zusammenhang mit der Gewinnmarge, also dem prozentualen Anteil des Umsatzes, der als Gewinn übrig bleibt. Ein Unternehmen mit hohen Gewinnmargen kann einen Umsatzrückgang überstehen. Eines mit geringen Gewinnmargen hingegen möglicherweise nicht.
Einnahmearten
- Betriebserlöse: aus Kerngeschäftstätigkeiten
- Nicht-operative Erträge: aus Investitionen oder Vermögensverkäufen
- Bruttoerlös: Gesamterlöse vor Abzügen
- Nettoertrag: nach Retouren und Rabatten
- Staatseinnahmen: Steuern, Gebühren, Bußgelder
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