Ein Blinker ist ein blinkendes Licht, das anderen Fahrern Ihre Absicht signalisiert. Es klingt banal. Dabei ist er eines der günstigsten und effektivsten Sicherheitsmerkmale eines Autos.
Frühe Autos nutzten Handzeichen. Blinkende elektrische Signale kamen in den 1930er-Jahren auf. Buick bot sie 1939 als Sonderausstattung an. In den 1950er-Jahren gehörten sie zur Serienausstattung. Das bekannte Ticken entsteht durch ein thermisches Blinkrelais, das sich erhitzt und abkühlt und so den Stromkreis öffnet und schließt. Elektronische Blinker erzeugen das Geräusch heute künstlich oder lassen es ganz weg.
Signalfarben und Regeln
- Bernstein ist in den meisten Teilen der Welt die Standardfarbe.
- Nordamerikanische Autos verwenden oft rote Rücklichter in Kombination mit Bremslichtern.
- Selbstabschaltende Mechanismen schalten das Signal nach einer Kurve ab.
- Die Spurwechselanzeige blinkt dreimal mit einem leichten Antippen.
- Das Nichtbeachten der Blinkpflicht ist in vielen Gerichtsbarkeiten ein schwerwiegendes Verkehrsdelikt.
Manche Autofahrer halten den Blinker für optional. Diese Angewohnheit führt zu Unfällen, insbesondere an Kreuzungen und beim Spurwechsel. Moderne Autos können Verkehrsschilder und Kameradaten auswerten, um den Fahrer zu erinnern, doch die Verantwortung liegt weiterhin beim Fahrer. Benutzen Sie den Blinker vor jedem Abbiegen und Spurwechsel, auch wenn scheinbar niemand in der Nähe ist. Gerade wenn jemand da ist, zählt es.
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