Ein Sicherheitsgurt schützt Arbeiter vor Stürzen aus der Höhe. Es handelt sich um einen Auffanggurt, der über Schultern, Brust und Beine getragen wird. Er ist mit einem Verbindungsmittel verbunden, das wiederum an einem Anschlagpunkt befestigt ist. Stürzt der Arbeiter, fangen Gurt und Verbindungsmittel ihn auf und verteilen die Aufprallkraft auf seinen Körper. Der Gurt ist kein Luxus. In den meisten Ländern und Regionen ist er für Arbeiten ab einer bestimmten Höhe gesetzlich vorgeschrieben. Stürze sind die häufigste Todesursache im Baugewerbe. Der Gurt rettet Leben.
Ein Sicherheitsgurt besteht aus mehreren Komponenten. Der Gurt selbst hat Gurte, Schnallen und D-Ringe. Das Verbindungsmittel verbindet den Gurt mit dem Anschlagpunkt. Es kann ein Falldämpfer sein, der im Notfall einen Aufprallschutz auslöst, oder eine selbstaufrollende Rettungsleine, die sich automatisch verriegelt und einzieht. Der Anschlagpunkt muss für die Last ausgelegt sein, üblicherweise 2270 kg pro Person. Das System muss vor jedem Gebrauch überprüft werden. Ein ausgefranster Gurt, ein verbogener D-Ring oder ein ausgelöster Fallschutz bedeuten, dass der Gurt unsicher ist. Er muss außer Betrieb genommen werden.
Sicherheitsgurte müssen korrekt angelegt werden. Die Gurte müssen eng, aber nicht zu fest sitzen. Der Brustgurt muss auf Brusthöhe sitzen. Die Beingurte müssen eng anliegen. Der D-Ring muss mittig am Rücken positioniert sein. Der Arbeiter muss in der Anwendung des Gurtes und im Rettungsplan geschult sein. Ein Auffangsystem verhindert keine Stürze. Es fängt den Arbeiter nach dem Sturz auf. Der Arbeiter kann dennoch verletzt werden oder in der Luft hängen bleiben. Ein Rettungsplan ist erforderlich. Der Sicherheitsgurt ist die letzte Verteidigungslinie. Er ist nicht die erste.
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