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➕ Elektrische Ladung

Eine fundamentale Eigenschaft der Materie, die elektromagnetische Wechselwirkungen verursacht.

Elektrische Ladung

Reibt man einen Luftballon an den Haaren, bleibt er an der Wand kleben. Durch das Reiben werden Elektronen von den Haaren auf den Ballon übertragen, wodurch dieser eine negative Ladung erhält. Die Wand ist positiv geladen, und ungleichnamige Ladungen ziehen sich an. Elektrische Ladung ist eine fundamentale Eigenschaft der Materie, wie die Masse. Sie tritt in zwei Arten auf: positiv und negativ. Gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an. Die Kraft zwischen ihnen folgt dem Coulombschen Gesetz, welches besagt, dass die Kraft proportional zum Produkt der Ladungen und umgekehrt proportional zum Quadrat des Abstands zwischen ihnen ist.

Ladung ist gequantelt. Sie tritt in diskreten Einheiten auf, die kleinste ist die Ladung eines einzelnen Elektrons, etwa 1,6 × 10⁻¹⁹ Coulomb. Protonen tragen die gleiche Ladungsmenge, jedoch positiv. Neutronen sind ungeladen. Ladung ist erhalten. Man kann sie weder erzeugen noch vernichten, sondern nur von einem Ort zum anderen verlagern. Deshalb erzeugt das Reiben eines Ballons keine Ladung. Es trennt lediglich bereits vorhandene Ladung. Elektrische Ladung ist die Quelle elektrischer Felder, und bewegte Ladung erzeugt Magnetfelder. Zusammen bilden sie die elektromagnetische Kraft, eine der vier fundamentalen Naturkräfte.

Anklagepunkte

Ladung ist nicht dasselbe wie Strom. Ladung ist eine Eigenschaft der Materie. Strom ist der Fluss von Ladung.

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