Druckt man ein Foto in Plakatgröße aus, geht es kaputt. Die Pixel werden sichtbar. Dieser Fehler ist auf ein Auflösungsproblem zurückzuführen. Die Auflösung gibt an, wie viele Details ein Bild enthält, üblicherweise ausgedrückt in der Anzahl der Pixel in Breite und Höhe. Ein Bildschirm mit 1920 x 1080 Pixeln hat etwas mehr als zwei Millionen Pixel. Ein 48-Megapixel-Kamerasensor erfasst deutlich mehr.
Mehr Pixel bedeuten zwar feinere Details, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Eine hochauflösende Datei sieht auf einem Bildschirm mit niedriger Auflösung immer noch wie ein niedrig aufgelöstes Bild aus. Eine niedrig aufgelöste Datei, die auf einen 4K-Monitor gestreckt wird, wirkt unscharf und pixelig. Anzeige und Quelle müssen zusammenpassen. Fotografen, Drucker und Bildschirmhersteller verwenden unterschiedliche Auflösungsstandards. Deshalb kann eine Datei, die auf Ihrem Laptop scharf aussieht, auf einem Poster schrecklich wirken.
Lösung in der Praxis
- PPI misst die Pixel pro Zoll auf einem Bildschirm
- DPI misst die Punkte pro Zoll im Druck.
- Dateien mit höherer Auflösung benötigen mehr Speicherplatz und Bandbreite.
- Durch Hochskalierung lassen sich keine Details wiederherstellen, die nie erfasst wurden.
Auflösung ist nicht gleich Qualität. Ein scharfes, gut ausgeleuchtetes 12-Megapixel-Foto ist einem verrauschten 50-Megapixel-Foto immer überlegen. Die Pixel sind der Behälter. Licht, Fokus und Bildkomposition füllen ihn.
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