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💧 Flussbatterie

Eine wiederaufladbare Batterie, die Energie in flüssigen Elektrolyten speichert.

Flussbatterie

Eine Flussbatterie speichert Energie in flüssigen Elektrolyten, die in externen Tanks aufbewahrt werden. Pumpen zirkulieren die Flüssigkeiten durch einen Stapel von Zellen, wo die chemische Reaktion stattfindet. Da die Energie in den Tanks und nicht im Stapel gespeichert wird, lässt sich die Energiemenge einfach durch die Verwendung größerer Tanks erhöhen. Die Ausgangsleistung hängt von der Größe des Stapels ab.

Die Entkopplung von Leistung und Energie ist der entscheidende Vorteil. Eine Flussbatterie kann über viele Stunden Strom zu relativ geringen Kosten speichern. Vanadium ist ein gängiger, wenn auch teurer Elektrolyt. Zink-Brom- und eisenbasierte Elektrolyte sind kostengünstigere Alternativen. Die Zyklenlebensdauer ist lang und beträgt oft über 10.000 Zyklen bei geringem Leistungsabfall.

Flussbatterien eignen sich für die Netzspeicherung. Sie bewältigen die täglichen Lade- und Entladezyklen problemlos. Da die Elektrolyte nicht brennbar sind, gelten sie als sicher. Zu ihren Nachteilen zählen die geringere Energiedichte, die höheren Anschaffungskosten und die Komplexität. Sie passen nicht in ein Handy. Für Umspannwerke oder Windparks sind sie jedoch eine vielversprechende Option.

Gemeinsame chemische Zusammensetzungen

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