Radiowellen sind elektromagnetische Wellen, die zur drahtlosen Kommunikation genutzt werden. Ihr Frequenzbereich reicht von etwa 3 kHz bis 300 GHz. Sie breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit aus. Sie durchdringen Wände und können große Entfernungen zurücklegen. Sie übertragen Radio-, Fernseh-, Mobilfunk-, WLAN- und Satellitensignale. Sie sind unsichtbar und allgegenwärtig.
Radiowellen werden durch oszillierende elektrische Ströme in einer Antenne erzeugt. Sie breiten sich im Raum aus. Eine Empfangsantenne fängt sie auf und wandelt sie wieder in elektrische Signale um. Die Frequenz bestimmt ihre Eigenschaften. Niedrige Frequenzen haben eine große Reichweite. Hohe Frequenzen übertragen mehr Daten.
Radiowellenbänder
- ELF: U-Boot-Kommunikation
- AM: Mittelwellenrundfunk
- FM: VHF-Rundfunk
- Mikrowelle: Satellit und Radar
- Millimeterwellen: 5G und WiGig
Funkwellen sind reguliert. Regierungen teilen Frequenzbänder zu. Nicht lizenzierte Bänder werden gemeinsam genutzt. Lizenzierte Bänder werden versteigert. Störungen werden kontrolliert. Die Funkwellen sind ein öffentliches Gut. Sie werden von Rundfunkanstalten, Mobilfunkanbietern und Verbrauchern genutzt. Die Funkwelle ist das Medium der drahtlosen Kommunikation.
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