Bei der Frequenzmodulation wird die Frequenz einer Trägerwelle verändert, um Informationen zu übertragen. Die Amplitude bleibt konstant. Die Frequenz hingegen verschiebt sich nach oben und unten. Der Empfänger erkennt diese Verschiebungen und stellt das ursprüngliche Signal wieder her. FM-Radio ist das klassische Beispiel. Es klingt klarer als AM, da das Rauschen hauptsächlich die Amplitude und nicht die Frequenz beeinflusst.
FM wurde 1933 von Edwin Armstrong erfunden. Es war AM überlegen, seine Verbreitung dauerte jedoch Jahre. FM-Radio nutzt das Frequenzband von 88 bis 108 MHz. Es bietet eine bessere Klangqualität und ist weniger störanfällig. Stereo-FM und FM-Hilfsträger übertragen zusätzliche Daten, wie beispielsweise Künstlerinformationen.
FM-Eigenschaften
- Konstante Amplitude
- Die Frequenz variiert mit dem Signal
- Unempfindlich gegenüber Amplitudenrauschen
- Benötigt mehr Bandbreite als AM
- Wird in Radio, Fernseh-Audio und Zweiwegradio verwendet.
FM wird nicht nur im Radio eingesetzt. Es findet auch Verwendung in analogen Fernsehgeräten, schnurlosen Telefonen und Funkgeräten. Digitale Modulationsverfahren wie FSK basieren auf Frequenzverschiebungen. GFSK wird in Bluetooth verwendet. Das Prinzip der Frequenzmodulation ist nach wie vor grundlegend für die moderne Kommunikation.
Comments
No comments yet. Be the first to share a thought.
Leave a comment