Die Datenrate gibt an, wie schnell Daten übertragen werden. Sie wird in Bit pro Sekunde (Bit/s) gemessen. Ein Einwahlmodem erreichte 56 kbit/s. Eine Glasfaserverbindung kann 1 Gbit/s oder mehr erreichen. Je höher die Datenrate, desto schneller werden Dateien heruntergeladen und Webseiten geladen. Die Datenrate ist nicht dasselbe wie die Bandbreite. Bandbreite ist die Speicherkapazität, die Datenrate die tatsächliche Geschwindigkeit.
Die Datenrate hängt von vielen Faktoren ab. Das Übertragungsmedium ist entscheidend: Glasfaser ist schneller als Kupfer. Auch das Signal-Rausch-Verhältnis spielt eine Rolle: Ein sauberes Signal überträgt mehr Bits. Ebenso wichtig ist die Modulation: Mehr Bits pro Symbol bedeuten eine höhere Datenrate. Schließlich ist auch das Protokoll relevant: Overhead reduziert den effektiven Durchsatz.
Übliche Datenraten
- Einwahlverbindung: 56 kbit/s
- DSL: 1 bis 100 Mbit/s
- Kabel: 10 bis 1.000 Mbit/s
- Glasfaser: 100 Mbit/s bis 10 Gbit/s
- 5G: 100 Mbit/s bis 1 Gbit/s
Datenrate ist ein Marketingbegriff. Anbieter werben mit Spitzengeschwindigkeiten. Die tatsächlichen Geschwindigkeiten sind niedriger. Überlastung, Entfernung und WLAN-Störungen reduzieren den Datendurchsatz. Die beworbene Rate ist der Idealfall. Die tatsächliche Rate ist die, die Sie erleben.
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