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⭕ Blende

Die Öffnung in einer Linse, die steuert, wie viel Licht eintritt.

Blende

Die Blende ist die Öffnung in einem Objektiv, die steuert, wie viel Licht auf den Sensor fällt. Sie funktioniert ähnlich wie die Pupille des Auges. Eine große Blendenöffnung lässt mehr Licht einfallen und verringert die Schärfentiefe, wodurch der Hintergrund unscharf wird. Eine kleine Blendenöffnung lässt weniger Licht einfallen und sorgt für eine größere Schärfe vom Vordergrund bis zum Hintergrund. Die Größe wird in Blendenstufen (f-Stops) angegeben, z. B. f/2.8, f/8, f/16. Kleinere Zahlen bedeuten größere Blendenöffnungen.

Die Blendenstufen sind standardisiert: f/1.4, f/2, f/2.8, f/4, f/5.6, f/8, f/11, f/16, f/22. Jede Stufe halbiert oder verdoppelt die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft. Ein Objektiv mit einer Blende von f/2.8 lässt doppelt so viel Licht durch wie eines mit f/4. Dieses Verhältnis ist wichtig für die Belichtungseinstellung. Durch Öffnen der Blende um eine Stufe kann die Verschlusszeit halbiert oder der ISO-Wert gesenkt werden. Fotografen wählen die Blende aus kreativen Gründen ebenso wie für die Belichtung. Ein Porträt mit f/1.8 hebt das Gesicht hervor. Eine Landschaftsaufnahme mit f/11 sorgt für scharfe Details.

Welche Blendenöffnung beeinflusst

Die Blendenlamellen im Inneren des Objektivs bilden ein Polygon. Mehr Lamellen erzeugen ein runderes Bokeh. Deshalb kostet ein Objektiv mit neun Lamellen oft mehr als eines mit sieben.

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