Ein Meer ist kleiner als ein Ozean und oft teilweise von Land umschlossen. Es handelt sich dabei um eine große Salzwasserfläche. Beispiele hierfür sind das Mittelmeer, die Karibik und das Südchinesische Meer. Manche Meere, wie das Kaspische Meer, sind Binnenmeere.
Die Meere werden sowohl von ozeanischen als auch von terrestrischen Prozessen beeinflusst. Sie erhalten Süßwasser und Sedimente aus Flüssen und unterliegen Gezeiten und Strömungen, die mit dem Ozean verbunden sind. Viele von ihnen waren über Jahrtausende hinweg wichtige Handelswege und Orte des kulturellen Austauschs.
Zu den vom Menschen verursachten Belastungen der Meere zählen Überfischung, Verschmutzung und Küstenbebauung. Halbgeschlossene Meere sind besonders gefährdet, da der Wasseraustausch mit dem offenen Ozean eingeschränkt ist. Internationale Abkommen versuchen, die gemeinsam genutzten Meere zu bewirtschaften, doch ihre Durchsetzung ist unterschiedlich. Die Unterscheidung zwischen Meer und Ozean ist teils konventionell, aber nach wie vor nützlich für die geografische Beschreibung.
- Großes Salzwassergebiet, kleiner als ein Ozean
- Oft teilweise von Land umschlossen
- Beeinflusst von Flüssen und Gezeiten
- Historisch bedeutsam für Handel und Kultur
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