Serifenschriften zeichnen sich durch kleine, dekorative Linien an den Strichenden aus. Times New Roman, Garamond, Baskerville und Georgia sind bekannte Beispiele. Die Serifen lenken den Blick entlang der Textzeile, weshalb Serifenschriften lange Zeit den Buchdruck dominierten. Der Stil geht auf römische Inschriften zurück, bei denen die Buchstaben naturgemäß mit ausladenden Strichen endeten.
Serifenschriften gibt es in vielen Varianten. Schriften im alten Stil wie Garamond zeichnen sich durch sanfte Kontraste und schräge Linien aus. Übergangsschriften wie Baskerville wirken eleganter. Moderne Serifenschriften wie Bodoni haben einen starken Kontrast zwischen dicken und dünnen Strichen. Slab-Serifenschriften wie Rockwell haben kräftige, gleichmäßige Linien. Jede Schrift vermittelt eine andere Wirkung, von klassisch über autoritär bis hin zu freundlich. Die Wahl der Schrift hängt von der beabsichtigten Botschaft ab.
Übliche Verwendungen
- Buch- und Zeitungstext.
- Formelles oder traditionelles Branding.
- Überschriften im redaktionellen Design.
- Längere Texte zum Lesen auf Bildschirmen und Papier.
Serifenschriften sind nicht altmodisch. Viele moderne Marken nutzen Serifenschriften, um Tradition und Vertrauen zu signalisieren. Die Wahl hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Markenbotschaft.
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