Texte nutzen sowohl sprachliche als auch logische Mittel zum Zweck. Kohäsion bezeichnet die grammatikalischen und lexikalischen Verbindungen, die Elemente innerhalb eines Textes verknüpfen, wie beispielsweise Pronomen, Konjunktionen, Wiederholungen und Auslassungen.
Halliday und Hasans klassisches Inventar umfasst Referenz, Substitution, Ellipse, Konjunktion und lexikalische Kohäsion. Diese Stilmittel helfen Lesern, die beteiligten Personen und ihre Beziehungen über Satzgrenzen hinweg zu verfolgen. Kohäsion lässt sich relativ objektiv messen, Kohärenz hingegen nicht.
Übermäßiger Gebrauch expliziter Kohäsionsmerkmale kann Texte schwerfällig machen; zu seltener Gebrauch kann Leser überfordern. Sprachlehrer arbeiten mit Kohäsionsmerkmalen, um Lernende von korrekten Sätzen zu flüssigem Sprechen zu führen. Computergestützte Verfahren erkennen ebenfalls Kohäsionsmerkmale als Indikatoren für die Textqualität.
- Linguistische Verknüpfungsmittel innerhalb eines Textes
- Beinhaltet Referenz-, Konjunktions- und lexikalische Verbindungen
- Unterstützt, aber garantiert nicht die Kohärenz
- Wird in fortgeschrittenen Schreib- und Diskurskursen unterrichtet
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