Das öffentliche Telefonnetz (PSTN) ist das traditionelle leitungsvermittelte Telefonnetz. Es überträgt seit über einem Jahrhundert Sprachgespräche. Es nutzt Kupferleitungen, Glasfaser, Mikrowellen und Satelliten. Es verbindet Haushalte und Unternehmen mit Vermittlungsstellen. Es ist das Telefonnetz, das Alexander Graham Bell wiedererkennen würde.
Das öffentliche Telefonnetz (PSTN) ist leitungsvermittelt. Für jedes Gespräch wird eine separate Verbindung hergestellt, die bis zum Gesprächsende bestehen bleibt. Das Netz ist zuverlässig und bietet geringe Latenz. Es funktioniert auch bei Stromausfällen, sofern die Leitung von der Vermittlungsstelle mit Strom versorgt wird. Allerdings ist es wartungsintensiv und ineffizient.
PSTN-Eigenschaften
- Leitungsvermittelt: dedizierter Pfad
- Zuverlässig: Funktioniert auch bei Stromausfällen.
- Geringe Latenz: keine Paketverzögerungen
- Rückläufig: ersetzt durch VoIP und Mobilfunk
- Altlasten: Alterung des Kupfernetzes
Das PSTN-Netz wird schrittweise abgeschaltet. Telekommunikationsunternehmen stellen auf VoIP und Glasfaser um. Die Instandhaltung des Kupfernetzes ist teuer. Die Regulierungsbehörden genehmigen die Stilllegung. Doch einige Menschen sind weiterhin darauf angewiesen: ländliche Gebiete, ältere Menschen und Alarmanlagen. Das PSTN-Netz ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Es hat gute Dienste geleistet. Seine Zeit neigt sich dem Ende zu.
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