Die Einwahlverbindung war langsam. Sie nutzte eine Telefonleitung und ein kreischendes Modem. Breitband hat sie abgelöst. Breitband ermöglicht die Übertragung von Daten und Videos über mehrere Frequenzen mit hoher Kapazität. Es überträgt Daten, Sprache und Video gleichzeitig. Es ist immer verfügbar. Man wählt sich nicht ein, sondern verbindet sich einfach.
Ursprünglich bezeichnete der Begriff ein breites Frequenzband. Heute steht er für schnelles Internet. Die FCC definiert Breitband als mindestens 25 Mbit/s Download und 3 Mbit/s Upload. Diese Definition wird im Laufe der Zeit angepasst. Andere Länder verwenden unterschiedliche Grenzwerte. Was als Breitband gilt, ändert sich ständig mit dem technologischen Fortschritt.
Breitbandtechnologien
- DSL: über Telefonleitungen
- Kabel: über Koaxial-TV-Leitungen
- Glasfaser: über optische Kabel
- Satellit: aus dem Orbit
- Festes drahtloses Netzwerk: Funkverbindungen
- Mobilfunk: 4G und 5G
Breitbandinternet ist nicht überall verfügbar. In ländlichen Gebieten fehlt es oft. Haushalte mit geringem Einkommen können es sich möglicherweise nicht leisten. Die digitale Kluft ist eine Breitbandkluft. Regierungen subventionieren den Ausbau und bieten Rabatte an. Doch die Kluft bleibt bestehen. Das Internet setzt Breitband voraus. Nicht jeder hat Zugang dazu.
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