Eine positive Korrelation beschreibt einen Zusammenhang, bei dem zwei Variablen tendenziell gemeinsam steigen oder fallen. Steigt die eine, steigt tendenziell auch die andere; sinkt die eine, sinkt tendenziell auch die andere.
Körpergröße und -gewicht, Lernzeit und Prüfungsergebnisse sowie Ausbildungsjahre und Einkommen weisen häufig positive Korrelationen auf. Die Stärke des Zusammenhangs wird durch einen Korrelationskoeffizienten zwischen 0 und +1,00 ausgedrückt. Ein Koeffizient nahe +1,00 bedeutet, dass die Punkte in einem Streudiagramm nahe an einer steigenden Geraden liegen; ein Koeffizient nahe 0 deutet auf einen geringen linearen Zusammenhang hin.
Eine positive Korrelation beweist keinen Kausalzusammenhang. Eine dritte Variable kann beide Messgrößen beeinflussen, oder die Kausalrichtung kann unklar sein. Korrelationsstudien erfassen Zusammenhänge, die anschließend experimentell überprüft werden können, sofern eine Manipulation möglich und ethisch vertretbar ist.
Wenn sich zwei Messgrößen systematisch in die gleiche Richtung bewegen, besteht eine positive Korrelation.
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