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🔺 Belichtungsdreieck

Die Beziehung zwischen Blende, Verschlusszeit und ISO.

Belichtungsdreieck

Das Belichtungsdreieck ist ein Modell, das veranschaulicht, wie Blende, Verschlusszeit und ISO-Wert zusammenwirken, um die Belichtung zu bestimmen. Ändert man einen Wert, muss man einen anderen anpassen, um die Helligkeit beizubehalten. Jeder Wert hat einen Nebeneffekt: Die Blende beeinflusst die Schärfentiefe, die Verschlusszeit die Bewegungsunschärfe und der ISO-Wert das Bildrauschen. Das Dreieck ist kein physikalisches Gesetz, sondern ein nützliches Lehrmittel. Es hilft Fotografen, die mit jeder Belichtungsentscheidung verbundenen Kompromisse zu verstehen.

Die drei Variablen werden in Blendenstufen gemessen. Eine Blendenstufe entspricht einer Verdopplung oder Halbierung der Lichtmenge. Blendenstufen sind beispielsweise f/1.4, f/2, f/2.8, f/4 usw. Verschlusszeiten sind beispielsweise 1/1000, 1/500, 1/250 usw. ISO-Werte sind beispielsweise 100, 200, 400, 800 usw. Eine Änderung um eine Blendenstufe in eine beliebige Richtung verdoppelt die Belichtung. Mithilfe des Belichtungsdreiecks lassen sich diese Änderungen ausbalancieren. Um Bewegungen einzufrieren, kann man die Blende öffnen oder den ISO-Wert erhöhen, um dies auszugleichen. Für eine größere Schärfentiefe kann man die Blende schließen und die Verschlusszeit verlängern oder den ISO-Wert erhöhen.

Abwägungen im Dreieck

Das Belichtungsdreieck ist keine Regel, sondern eine Orientierungshilfe. Sobald man sich auskennt, kann man die Orientierungshilfe ignorieren und nach Gefühl fotografieren.

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