Eine Tautologie ist eine Aussage, die notwendigerweise wahr ist. Sie ist in allen möglichen Welten wahr. Sie kann nicht falsch sein. Entweder regnet es oder es regnet nicht. Das ist eine Tautologie. Sie ist unabhängig vom Wetter wahr. Die Aussage sagt nichts über die Welt aus. Sie ist aufgrund ihrer logischen Form wahr.
Tautologien sind in der Logik weit verbreitet. Es handelt sich um Aussagen, die unter jeder Interpretation wahr sind. Sie sind das Gegenteil von Widersprüchen, die unter jeder Interpretation falsch sind. Im Alltag ist eine Tautologie eine überflüssige Aussage. „Ein Geschenk“ ist eine Tautologie. Das Geschenk ist per Definition kostenlos. Die Aussage ist zwar wahr, aber nichtssagend.
Tautologiebeispiele
- Entweder es regnet oder es regnet nicht.
- Alle Junggesellen sind unverheiratet.
- Ein Dreieck hat drei Seiten.
- Wenn es wahr ist, dann ist es wahr.
- Jungen sind eben Jungen.
Tautologien sind nicht immer nutzlos. In der Logik sind sie wichtig. Sie sind Denkgesetze, sie bilden die Grundlage von Beweisen. In der Rhetorik können Tautologien zur Betonung eingesetzt werden. Krieg ist Krieg. Er ist, wie er ist. Die Aussage ist wahr, vermittelt aber eine Haltung. Sie besagt, dass die Situation unveränderlich ist. In der Philosophie sind Tautologien analytische Aussagen. Sie sind ihrem Sinn nach wahr. Sie erweitern das Wissen nicht. Das ist der Kritikpunkt. Eine Tautologie ist ein geschlossener Kreislauf. Sie wiederholt Bekanntes. Doch manchmal ist das nützlich. Sie verdeutlicht, erinnert und betont. Eine Tautologie ist kein Fehlschluss. Sie ist eine notwendigerweise wahre Aussage. Sie ist nicht informativ, aber sie ist gewiss.
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