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⚗️ Elektrolyse

Mithilfe von Elektrizität wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten.

Elektrolyse

Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von Elektrizität in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Zwei Elektroden befinden sich in Wasser mit einem Elektrolyten. Zwischen ihnen fließt Strom. An der Kathode bilden sich Wasserstoffblasen, an der Anode Sauerstoffblasen. Die Gase werden anschließend getrennt aufgefangen.

Der Prozess ist sauber, wenn der Strom sauber ist. Ein windbetriebener Elektrolyseur produziert Wasserstoff nahezu emissionsfrei. Ein kohlebetriebener hingegen produziert Wasserstoff mit einem hohen CO₂-Fußabdruck. Deshalb ist der Begriff „grüner Wasserstoff“ so wichtig. Er bezeichnet Wasserstoff, der mit Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt wird.

Die Elektrolyse wird seit über einem Jahrhundert industriell genutzt, hauptsächlich zur Gewinnung von Chlor und Aluminium. Die Wasserstoffproduktion ist derzeit der am schnellsten wachsende Anwendungsbereich. Mit zunehmender Skalierung der Elektrolyseurproduktion sinken die Kosten. Der Wirkungsgrad liegt je nach Technologie zwischen 60 und 80 Prozent. Alkalische und PEM-Elektrolyseure sind heute am weitesten verbreitet. Festoxid-Elektrolyseure versprechen einen höheren Wirkungsgrad bei höheren Temperaturen.

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