Ein Schrägheck ist eine Karosserieform, bei der die Heckklappe nach oben schwingt und am Dach angeschlagen ist. Diese Konstruktionsentscheidung verändert die gesamte Nutzung des Fahrzeugs. Anstelle eines separaten Kofferraums öffnet sich der Laderaum direkt zum Fahrgastraum hin, sodass auch hohe Gegenstände problemlos hineinpassen.
Das Layout geht auf frühe Kombis und europäische Kompaktwagen zurück, etablierte sich aber erst in den 1970er-Jahren weltweit, als der Wunsch nach sparsameren Fahrzeugen die Käufer dazu brachte, kleinere und effizientere Modelle zu bevorzugen. Heute umfasst das Schrägheckmodell eine breite Palette, von Kleinwagen wie dem Honda Fit bis hin zu sportlichen Kompaktwagen wie dem Volkswagen Golf GTI.
Was zeichnet einen Schrägheckwagen aus?
- Die hintere Tür ist Teil der Dachlinie, es handelt sich nicht um einen separaten Kofferraumdeckel.
- Durch Umklappen der Rücksitze entsteht in der Regel ein ebener, flexibler Ladeboden.
- Kürzere Gesamtlänge als eine Limousine auf derselben Plattform.
- Bessere Sicht nach hinten und einfacheres Parken auf engstem Raum.
Praktisch orientierte Käufer schätzen die flexible Ladefläche. Sportbegeisterte freuen sich über das leichtere Heck und die speziell für die Schrägheckversion entwickelten Performance-Ausstattungen. Der Nachteil: mehr Geräusche im Innenraum durch den offenen Laderaum und, in manchen Märkten, ein etwas höherer Preis als bei der Limousine.
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