Erneuerbare Energien stammen aus sich auf natürliche Weise erneuernden Quellen: Sonnenlicht, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse. Im Gegensatz zu Kohle, Öl und Gas sind sie unerschöpflich. Zudem verursachen sie kaum oder gar keine Treibhausgasemissionen. Der Umstieg auf erneuerbare Energien ist die größte Energiewende der Geschichte.
Solarpaneele wandeln Sonnenlicht in Strom um. Windkraftanlagen wandeln kinetische Energie in Strom um. Wasserkraft nutzt fließendes Wasser. Geothermie nutzt die Erdwärme. Biomasse verbrennt organisches Material. Jede dieser Energiequellen hat ihre Stärken und Grenzen. Solar- und Windenergie sind nicht kontinuierlich verfügbar. Speicherkapazitäten und Netzausbauten sind notwendig.
Arten erneuerbarer Energien
- Solar: Photovoltaik und thermische
- Wind: an Land und auf See
- Wasserkraft: Staudämme und Laufwasserkraftwerke
- Geothermie: Wärmepumpen und Kraftwerke
- Biomasse: Holz, Nutzpflanzen, Abfall
Erneuerbare Energien sind in vielen Märkten mittlerweile die günstigste Quelle für neuen Strom. Die Kosten sind drastisch gesunken. Die Solarenergie ist seit 2010 um über 90 % zurückgegangen, die Windenergie um über 70 %. Die Herausforderung liegt nicht mehr in den Kosten, sondern in der Integration, der Speicherung und den politischen Rahmenbedingungen.
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