Reiter und Pferd bewegen sich gemeinsam über einen Parcours oder folgen einem präzise festgelegten Bewegungsmuster. Diese Disziplinen fallen unter den Reitsport. Der Erfolg hängt von der Partnerschaft zwischen Mensch und Tier ab.
Zu den wichtigsten olympischen Reitdisziplinen zählen Dressur, Vielseitigkeit und Springen. Die Dressur prüft Harmonie und Gehorsam durch festgelegte Lektionen. Springen erfordert Präzision und raumgreifende Bewegungen über Hindernisse. Die Vielseitigkeit kombiniert Dressur, Geländeritt und Springen in drei Disziplinen. Weitere Disziplinen sind Distanzreiten, Reining und Voltigieren.
Das Training fördert Kraft, Balance und Reaktionsfähigkeit des Pferdes und verfeinert gleichzeitig Sitz, Hilfen und Urteilsvermögen des Reiters. Das Wohlbefinden der Pferde rückt immer stärker in den Fokus von Regulierungen und der Öffentlichkeit. Wettkämpfe werden je nach Disziplin nach Leistung, Fehlern oder Zeit bewertet. Die im täglichen Training aufgebaute Beziehung wird unter dem Druck der Arena sichtbar.
Im Reitsport ist das Pferd ein Athlet, keine Ausrüstung.
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