Nachrichten verbreiten sich heute sowohl über Nutzernetzwerke als auch über institutionelle Kanäle. Soziale Medien sind Online-Plattformen, die es Menschen ermöglichen, Inhalte, darunter auch Nachrichten, zu erstellen, zu teilen und mit einem großen und heterogenen Publikum zu diskutieren.
Journalisten nutzen soziale Medien, um Quellen zu finden, Artikel zu verbreiten, Augenzeugenberichte zu sammeln und mit ihrem Publikum in Kontakt zu treten. Dieselben Plattformen beschleunigen jedoch auch die Verbreitung von Gerüchten und gezielten Falschmeldungen. Die Überprüfung von Inhalten in sozialen Medien ist daher zu einer Kernkompetenz in Redaktionen geworden und umfasst unter anderem die umgekehrte Bildersuche, die Standortbestimmung und die Überprüfung der Kontohistorie.
Soziale Medien haben die Gatekeeper-Funktion verändert: Geschichten können viral gehen, bevor traditionelle Medien sie bestätigen. Professioneller Journalismus reagiert darauf, indem er schnelles Monitoring mit sorgfältiger Überprüfung verbindet. Medienhäuser unterhalten zudem eigene Accounts, um ihre Arbeit direkt zu präsentieren und Fehler in denselben Kanälen zu korrigieren, in denen Missverständnisse entstehen.
- Online-Plattformen zum Teilen und Diskutieren von Inhalten
- Wird von Journalisten zur Nachrichtenbeschaffung und -verbreitung genutzt.
- Strenge Überprüfung nutzergenerierter Inhalte erforderlich
- Haben die Geschwindigkeit und die Kontrollmechanismen der Nachrichten grundlegend verändert
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